salem attritionDie britische Band SALEM stieg 1979 aus der Asche von ETHEL THE FROG empor und war damals im Heavy Metal/NWoBHM angesiedelt. Nach 3 Demos und einer Single löste sie sich 1983 auf. 2009 raufte sich die Band wieder zusammen und im Folgejahr wurde ein Compilationalbum aus den Anfangsjahren unter dem Titel „In The Beginning…“ veröffentlicht – das Full Lenght Debütalbum „Forgotten Dreams“ erschien dann schließlich 2013. Mittlerweile sind SALEM mit ihrer Musik dem Hard Rock zuzuordnen und die Band veröffentlicht am ihr 3. Studioalbum mit dem Titel „Attrition“.

Darum soll es in diesem Review auch gehen. Von Pure Steel wechselte man zum englischen Dissonance Label, das hatte aber keinerlei Einfluss auf die stilistische Ausrichtung des Tonträgers. Wie bereits auf dem etwas mehr als ein Jahr zurück liegenden SALEM Output „Dark Days“ ist man mehr dem Hardrock als dem Metal zugehörig. AOR-mäßiger Choralgesang ist nach wie vor ein wichtiges Trademark der Briten. Dazu knackige Riffs, auch gerne mal etwas härter. Das gipfelt in Melodicperlen wie „Black And White“, dem Titeltrack oder dem MAGNUM-artigen „My Only Son“. Etwas proggy wird es bei „Let We Forget“ und auch hier gibt es tolle Melodylines zu bestaunen. Besonders die beiden aufeinander folgenden Tracks „Taking Control“ und „Warning Signs“ zeigen, dass die Veteranen auch ordentlich abrocken können, ohne auf die obligatorischen tollen Arrangements zu verzichten.

So zieht sich das sehr ansprechende Niveau durch die gesamte Spielzeit und abgesehen vom etwas cheesigen „I'm The One“ gibt s auch keine Ausfälle. (Ralf)

Bewertung:

Ralf8,0 8 / 10

Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 50:28 min
Label: Dissonance Productions
Veröffentlichungstermin: 23.02.2018

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